Experimentelle Messung kognitiver Informationsverarbeitung als Grundlage evidenzbasierter Entscheidungen
Marketing- und Mediaforschung verlässt sich häufig auf:
Selbstauskünfte („Recall“, „Gefallen“, „Intention“)
Verhaltensdaten (Klicks, Views, Interaktionen)
aggregierte Performance-KPIs
Diese Ansätze liefern wertvolle Informationen – aber sie messen nicht die kognitive Verarbeitung selbst. Sie erfassen Ergebnisse oder Begleiterscheinungen, nicht den eigentlichen Wirkungsprozess.
EMPYRICA setzt deshalb dort an, wo die Voraussetzung von Wirkung entsteht: in der psychophysiologisch messbaren kognitiven Verarbeitung von Informationen.
Maschinelles Lernen als methodischer Ursprung – nicht als Add-on
Ein zentrales Alleinstellungsmerkmal von EMPYRICA ist der frühe Einsatz maschinellen Lernens in der Auswertung und Modellierung kognitiver Prozesse.
Was das bedeutet:
EMPYRICA verbindet:
So entstehen Modelle, die nicht nur vorhersagen, dass etwas wirkt, sondern warum.
EMPYRICA nutzt psychophysiologische Messverfahren, um zentrale Dimensionen der Informationsverarbeitung direkt zu erfassen.
Was wir messen
Psychophysiologische Messverfahren (Auswahl)
EMPYRICA setzt Verfahren ein, die wissenschaftlich validiert, reproduzierbar und entscheidungsrelevant sind:
Erfasst Blickverlauf, Fixationen und Sakkaden als Indikatoren dafür, welche Reize Aufmerksamkeit binden, wie visuelle Information selektiert und im Kontext (z. B. Szene, Interface, Bewegtbild) online verarbeitet wird.
Misst elektrische Hirnaktivität mit hoher zeitlicher Auflösung und macht sichtbar, wann im Verarbeitungspfad (frühe Wahrnehmung vs. spätere Bewertung) Prozesse wie Aufmerksamkeitsallokation, Konflikt/Fehler, Arbeitsgedächtnis oder semantische Integration einsetzen.
EDA (elektrodermale Aktivität) und HRV (Herzfrequenzvariabilität) bilden die autonome Aktivierung ab: EDA als Marker für Arousal/Orientierungsreaktionen, HRV als Hinweis auf Belastung, Regulationsaufwand und kognitive Beanspruchung während der Informationsverarbeitung.
Kombinieren Verfahren, um Informationsverarbeitung über Kanäle hinweg zu modellieren: Integration von visueller Aufmerksamkeit (Eye Tracking), Verarbeitungstiming (EEG) und Aktivierung (EDA/HRV) erlaubt Aussagen dazu, wie Reize in verschiedenen Medien zusammenwirken, sich verstärken oder konkurrieren (z. B. Bild vs. Ton).
Biometrische Verfahren liefern physiologische Indikatoren für Aufmerksamkeit, Aktivierung und Verarbeitungstiefe – als empirische Grundlage für belastbare Entscheidungen.
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